Dienstag, 4. Oktober 2011

Unser neuester Partner - quitoberlin

Heute möchten wir euch unseren neuesten Partner "quitoberlin" vorstellen.
Gegründet wurde das Unternehmen 2008 von Paula Acosta (ecuadorianische Agrarökonomin) und Marc Wieland (deutscher Architekt und Designer).

Quitoberlin beschäftigt sich mit nachhaltigem Design und bio - faire Produkten aus Lateinamerika. Das Unternehmen legt, genau wie wir, Wert auf soziale, kulturelle und ökologische Nachhaltigkeit.

Seit diesem Jahr arbeiten wir nun mit Quitoberlin zusammen und bekommen von dort unter anderem unsere leckere ecuadorianische Schokolade, die unsere Reisenden als kleines Rückkehrergeschenk zugesendet bekommen.

Aber lest und schaut gerne auch selber nochmal auf der Internetseite von Quitoberlin nach!

Fotos: www.quitoberlin.com

Freitag, 15. Juli 2011

Wird Lonesome George doch noch zum Papa George?

 Seit vielen Jahren versucht man Lonesome George zum Nachwuchs zu verhelfen - bisher ohne Erfolg. George ist sechzig bis neunzig Jahre alt und ist die letzte Galapagos-Riesenschildkröte seiner Art. 



George ist der letzte Vertreter der Riesenschildkröten-Unterart Geochelone nigra abingdoni und wurde 1970 zum ersten Mal gesichtet. Seitdem versucht man seine Spezies zu retten. Er lebt in der Charles-Darwin-Forschungsstation des Galapagos-Nationalparks auf der Insel Sanra Cruz und wird dort rumdum versorgt.

Grund für das Aussterben dieser Art sind vor allem wildlebende Tiere, wie z.B. Ziegen, die vom Menschen eingeschleppt wurden und den Schildkröten die Nahrungsgrundlage wegnehmen. So überlebte am Ende nur noch George.

Etliche Versuche der Fortpflanzung scheiterten vergeblich. Nicht einmal eine jahrzehntelange Wohngemeinschaft mit zwei Schildkrötendamen in seinem Gehege führten zum Nachwuchs.
Zwei artverwandte Weibchen von der Insel Isabela sollten ihm zu Kindern verhelfen. Fast zwei Jahrzehnte war George völlig desinteressiert an den beiden Damen mit den Namen 106 und 107. Man dachte schon er sei homosexuell, bis die Weibchen dann vor wenigen Jahren Eier legten, in denen sich allerdings kein Embryo entwickelte.

Deshalb schickte man 106 und 107 weg und ersetzte sie durch zwei neue Kandidatinnen, deren Art kompatibler mit George sein soll. Zumindest genetisch, wie Forschungen der Yale Universität ergaben.
Wie man herausfand waren die bisherigen Partnerinnen eher ungeeignet, die neue Spezie ist George dagegen am ähnlichsten und die Wahrscheinlichkeit, dass sie Nachkommen gebären, ist höher.
Die Neuen tragen die Namen Nummer 7 und 13 und wohnen nun schon seit einem halben Jahr mit George in einem Gehege. Ob er doch noch Vater wird? Wenn man nach seiner Lebenserwartung geht, hat er dafür noch mindestens fünfzig Jahre Zeit.

Bildquelle: http://www.netzeitung.de/articleimages//30/30543349255334288770.jpg

Donnerstag, 30. Juni 2011

Copa America

Morgen fängt die Copa America 2011 an. Die 43. Auflage der Copa América wird in Argentinien stattfinden. 12 Länder nehmen teil. 10 davon sind südamerikanische Länder, Mitglieder der Conmebol und zwei anderen sind die eingeladenen Länder Mexico und Costa Rica. Costa Rica ersetzt Japan, das wegen des Tsunamis seinen Anteil absagen musste. Die Fußballspieler werden in La Plata, Córdoba, Santa Fe, Mendoza, San Salvador de Juyuv, San Juan und Salta spielen, obwohl das Endspiel in Buenos Aires stattfinden wird. Der offizielle Ball ist der Nike T90 Tracer Doma, mit weißen und blauen Zeichnen, dem Rückenschild des südamerikanischen Fußballverbandes und des traditionellen Nike Logos.  



Ecuador spielt am 3. Juli gegen Paraguay. Die ecuadorianischen Spieler tragen traditionell gelbe Trikots, blaue Hosen und rote Stutzen. Die ecuadorianische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft des Ecuadorianischen Fußballverbands. Der erste ecuadorianische Fußballbund wurde 1925 gegründet und trat 1926 der FIFA und 1927 der CONMEBOL (Südamerikanische Fußball-Konföderation) bei. Ecuador erreichte zweimal Platz vier bei den Copa America 1959 und 1993.
 
Peru spielt am 4. Juli gegen Uruguay. Die Nationalfarben Perus sind rot und weiß und werden von der Spielerbekleidung der Nationalmannschaft wiedergespiegelt. Die peruanische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft des Peruanischen Fußballverbands (FPF). Die Nationalmannschaft hat an vier Fußballweltmeisterschaften teilgenommen (1930, 1970, 1978, 1982). 1939 und 1975 hat Peru die Copa America gewonnen.

Fotos aus revista.peruanosenusa.net und www.football-marketing.com

Mittwoch, 29. Juni 2011

Ecuador - Otavalo Markt

Eine Ecuador Reise bietet Ihnen die Gelegenheit den Otavalo Markt zu besuchen. Otavalo liegt zwei Stunden nördlich von Quito in der Provinz Imbabura. Der Otavalo Markt ist einer der bekanntesten und größten indigenen Märkte in Ecuador und in Südamerika.

Es gibt zwei Bereiche auf dem Otavalo Markt, ein traditioneller und einer für Touristen. Einige Schmucksachen und Kleidung sind traditionelle Fertigkeiten, aber weitere haben sich entwickelt, um den Wünschen der Touristen gerecht zu werden.  Handwerker aus Ecuador kommen nach Otavalo, um ihre Werke zu verkaufen. Die Otavaleños sind qualifizierte Textil-Weber und Handwerker. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten, einschließlich handgewebten Schals, Pullover, Taschen, Panama Hüte, Handschuhe, Gemälde und Schmuck, Strickjacken, Ponchos, Hängematten, gesponnene Tapisserien, Geldbeutel…


Jeden Samstag findet der Markt in Otavalo statt. Die beste Zeit des Jahres den Otavalo Markt im Norden Ecuadors zu besuchen, ist von Juni bis August, wenn das Wetter warm und sonnig ist. Es gibt viel mehr Touristen in dieser Hochsaison, so planen Sie am frühen Samstagmorgen den Markt zu besuchen.


Die eingeborenen Leute machen nur einen Viertel der Bevölkerung Ecuadors aus; in Otavalo aber stellen sie rund die Hälfte der 50 000 Einwohner. In Otavalo wollen die eingeborenen Völker ihre ethnische Identität beibehalten und viele Otavaleños sprechen noch Quechua, ihre Muttersprache und tragen ihr traditionelles Kleid.  

Dienstag, 28. Juni 2011

Peru - Cebiche Nationaltag

Heute feiert Peru den Cebiche Nationaltag.  Cebiche ist ein traditionelles und sehr populäres Gericht, das als kulturelles Erbe der Nation angesehen wird. Der 28. Juni wurde vom  Produktionsministerium als Datum gewählt, um Cebiche als nationales Gericht zu feiern.

Wegen des Cebiche Nationaltag soll der Fisch Verkauf von 100% steigen.  In Lima werden 400 Tonnen Fisch gegessen. Der Cebiche Handel ist eine Arbeitsquelle für mehr als 87000 Leute, die an der Extraktion von Fisch arbeiten. Es gibt 33.000 Restaurants, die sich auf Cebiche Verkauf spezialisiert haben. 11.000 davon sind in Lima. Die steigende Anfrage in Lima soll zur Öffnung von 500 neuen Restaurants bringen.

Der peruanische Cebiche wird als Vorspeise sowie als Hauptgericht aufgetischt und wird mit Fisch, Zitrone, Salz, Zwiebel und Knoblauch zubereitet. Diese sind die fünf Grundzutaten.Es wird gesagt, dass Cebiche aus Peru kommt aber man kann auch in Mexico, Ecuador und Chile Gerichte mit Fisch finden, die Cebiche heißen.

Es wird immer noch über die Rechtschreibung des Worts diskutiert. Im Wörterbuch der spanischen königlichen Akademie findet man vier Möglichkeiten:

Cebiche
Sebiche
Seviche
Ceviche

Unser Cebiche Rezept finden Sie hier

Foto aus  www.transportealdia.com

Montag, 27. Juni 2011

Ecuador Cacao Nacional

Das „Geo schütz den Regenwald e.V.“ Projekt fördert die Ernte und Verarbeitung von Kakao im Amazonas-Tiefland in Ecuador in der Region von dem Rio Napo und hilft dadurch die Bevölkerung. „Cacao Nacional“ wird durch produktivere neue Züchtungen verdrängt. Das Rio Napo Projekt unterstützt die Bauernfamilien um die traditionelle Nutzung des Regenwaldes zu erhalten. Dank diesem Projekt haben 600 Bauernfamilien ein Einkommen aus dem Regenwald bekommen. "GEO schützt den Regenwald e.V." wurde 1989 in einer Initiative von Mitarbeitern der Zeitschrift GEO als unabhängige, gemeinnützige Gesellschaft in Hamburg gegründet. Seit 1990 hat "GEO schützt den Regenwald e.V." fast 50 Schutz- und Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien und Amerika unterschützt. Diese Projekte sollen den Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigenen natürlichen Ressourcen zu bewahren und gleichzeitig nachhaltig zu nutzen. 


Der „Cacao Nacional“, manchmal auch unter der Bezeichnung "Arriba" gehandelt, mit besonderer Aroma-Vielfalt wächst nur in Ecuador und gehört zu den besten Kakao der Welt. Die Früchte des Cacao Nacional variieren von gelb bis rot und entwickeln sich auf den vulkanischen Böden. Während der Erntesaison zwischen Februar und Mai sammeln die Mitarbeiter der Kooperative die Kakaobohnen. In der Sammelstelle werden die Bohnen mit Wasser in Holzkisten während 5 – 6 Tagen fermentiert. Dann erwärmen sich die Bohnen, der Keimling stirbt ab und die Bitterstoffe werden abgebaut. Nach der Fermentierung werden die Bohnen anschließend an der Sonne getrocknet. Dann werden sie gesiebt, gewogen, in 50kg-Jutesäcke gefüllt und von Quito nach Guayaquil transportiert. Von da werden Sie nach Europa verschifft. 

Fotos aus www.nachhaltigleben.ch und www.guj.de

Freitag, 24. Juni 2011

Peruanische Gastronomie

Eine Peru Reise bietet die Gelegenheit die peruanische Küche zu entdecken. Man kann in Peru ganz gut essen, die peruanische Küche gilt als die beste Südamerikas. Die Vielfalt der Peruanischen Küche ist so groß, dass Lima als gastronomische Hauptstadt im Jahr 2006 gewählt wurde. Seit 2006 fördert Peru seine Gastronomie unter der Marke „Peru mucho Gusto“, die von Prom Peru begründet wurde. Es gibt soziale Kantinen, "comedores nacionales" in mehreren Städten. Dort kann man eine große Potion zu einem günstigen Preis genießen.Von der Fischvielfalt im Meer über ungezählte Kartoffelsorten bis zu Gemüse und Früchten hat Peru eine Küche entwickelt, die zu den besten der Welt zählt. Die peruanische Küche basiert auf der traditionellen Küche der Inka. In der Kolonialzeit dominierten vor allem Einflüsse der spanischen Küche und der portugiesischen Küche. Im 19. Jahrhundert wurden Elemente der afrikanischen, chinesischen, japanischen, italienischen, französischen und englischen Küche angefügt. Die peruanische Küche ist keine Nationalküche, sie besteht aus mehreren Regionalküchen: Die Küche der Küstenregion wurde vor allem von den Ureinwohnern, Afrikanern und Chinesen beeinflusst. Hier spielt Fisch eine wichtige Rolle. In Zentral- und Nordperu mit den Zentren Lima und Trujillo wurde die Küche von den Spaniern sowie von afrikanischen, europäischen, chinesischen und japanischen Einwanderern geprägt. Die chinesische Küche wird Chifa genannt. Die Küche der Peruaner in den Anden basiert traditionell vor allem auf Mais, Kartoffeln und verschiedenen anderen Pflanzenknollen. In Lima bieten viele Straßenstände die lokale Spezialität Anticuchos an.

Foto aus www.dagusta.de

Donnerstag, 23. Juni 2011

Ruta Moche - Peru

Es gibt in Peru eine zauberhafte Route von La Libertad bis Lambayaque. Es geht um die RutaMoche (Moche Route), eine Rundreise, die durch die wunderschöne archäologische Anlage der Nordküste Perus entlang geht. Während dieser Rundreise können die Touristen Pañamarca in Ancash, las Huacas de moche und Chan Chan, Hauptstadt des Chimu Imperium, in Trujillo besuchen.
 

Die Moche-Kultur entwickelte sich vom 1. Jahrhundert bis zum 8. Jahrhundert an der Nordküste Perus. Sie hatte wie ihre Nachfolger, die Chimú-Kultur, ihr Zentrum in der Gegend der modernen Stadt Trujillo. Die Moche Volke haben ein ganzes Anbindungssystem gebaut und das Handwerk war hoch entwickelt: sie haben Waffen, Werkzeuge und Objekte aus Kupfer hergestellt. Sie wurden auch als die besten Keramiker von Peru angesehen. Die Moche errichteten mit den beiden Adobepyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna die größten Bauten des alten Südamerika.


Die Ruta Moche wurde vom Tourismus Ministerium gegründet, um den Tourismus im Norden des Landes zu entwickeln. Ein Vorschlag an der UNESCO wird gerade bearbeitet um die Ruta Moche als Kultur- und Erbe der Menschheit zu anerkennen. 93% der Touristen in Peru kommen aus Peru, 71% aus Lima und die anderen aus Lambayeque, Cajamarca, Piura, Ancash und San Martín. 63% der ausländischen Touristen, die für die archäologische Anlage Interesse haben, kommen aus Europa und 13% aus den Vereinigten Staaten.

Mittwoch, 22. Juni 2011

CULTOUR 2011: Tourismusmesse in Quito



Am 22. Juni 2011 beginnt zum dritten Mal die Tourismusmesse CULTOUR in Quito, Ecuador. CULTOUR findet in Quito als Support für die Stadt als Amerikas Kulturhauptstadt 2011 statt und profitiert von dem Ecuadorianischen Tourismus Ministerium Sponsor.

CULTOUR ist die erste und einzige Messe im Bereich des Erb- und Kulturtourismus. Erb- und Kultur Reisen bestehen aus Touren mit:
Stadttouren, Kunststädten, kulturellen Events, eingeborener Kultur, Konzerten, Tanz, Theater, Museen, wissenschaftliche Kreuzfahrten, …
An drei Messetagen treffen sich 100 Reiseveranstalter und Presseentscheidungsträger aus 22 Ländern Europas, Asiens und Amerikas.

Der Kulturtourismus ist ein wachsender Sektor des ecuadorianischen Tourismusangebots. Die Messe Cultour soll Tourismuspakete fördern, die den Besuchern Quitos diese Aspekte näher bringen. Quito, deren historisches Zentrum 1978 als erste Stadt weltweit zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde, fasziniert mit ihrem kulturell-religiösen Erbe, ihrer Kunst- und Handwerkskunstszene.

Weitere Informationen zur internationalen Tourismusmesse finden sich auf: www.cultourfair.com

Dienstag, 21. Juni 2011

Galapagos - Charles Darwin Forschungszentrum

Eine Galapagos Reise führt Sie zum Charles Darwin Forschungszentrum. Das Charles Darwin Forschungszentrum in Santa Cruz ist eine internationale Nicht-Regierungsorganisation, die für die Erhaltung der einmaligen Flora und Fauna auf den Galapagos Inseln kämpft.
Das CDF arbeitet nach einem Forschungs- und Erhaltungsagreement mit der ecuadorianischen Regierung. Das Forschungszentrum ist ein Teil des Netzwerks heimischer und nationaler Organisationen, die die Erhaltung der Galapagos-Inseln unterstützen. Seit fünfzig Jahren arbeitet das CDF mit dem Galapagos National Park Service (GNPS), der die Erhaltung der natürlichen Ressourcen überwacht. Mehr als einhundert Wissenschaftler, Pädagogen und Freiwillige aus der ganzen Welt machen mit. Das organisatorische Team ist 90% ecuadorianisch. Das CDF will 2016 die führende Forschungsinstitution für die Erhaltung der Biodiversität der Galapagos-Inseln werden.
Das CDF bietet:
-Informationen für den Nationalpark und anderen Organisationen.
-Betreuung für Wissenschaftler, die auf den Galapagos Inseln wohnen oder zu Besuch kommen.
-Umweltausbildung für heimische Gemeinden, Schulen und Touristen.
-Praktika in Wissenschaft und Erhaltung für ecuadorianische Studenten, die in dem CDF an einem freiwilligen Programm teilnehmen. Seit 1973 bietet das CDF ein freiwilliges Programnm, dass den Studenten die Gelegenheit an Forschungs- und Erhaltungsprojekten teilzunehmen, bietet.